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Mehr Komfort und Sicherheit für 260 Diakonissen

Success Story: Stiftung Hensoltshöhe

Eine moderne, preislich attraktive Zutrittslösung mit On- und Offline-Lesern, flexibel skalierbar und damit auch für zukünftige Anforderungen bestens vorbereitet.

Rudolf Haller, Leiter Betrieb und Haustechnik bei der Stiftung Hensoltshöhe, ist sehr zufrieden mit der neuen Zutrittslösung aus dem Hause ITENOS. „Wir haben heute eine hochfunktionale Zutrittslösung mit mehr Sicherheit bei deutlich geringerem Administrationsaufwand.“

260 Diakonissen leben im Mutterhaus der Stiftung Hensoltshöhe im fränkischen Gunzenhausen. In ihm gibt es Wohnräume, Gemeinschaftszimmer, Andachtssäle und eine Großküche, die mehrere Einrichtungen der Stiftung versorgt. Den Zutritt zum Mutterhaus verwaltete bislang ein etwas in die Jahre gekommenes elektronisches System. Rudolf Haller erinnert sich mit leichtem Grausen daran: Es war ein „Schlüsselersatzsystem mit hohem Turnschuhverwaltungsaufwand“. Die Intelligenz steckte dezentral in den Türen und nicht im Dongle (Anm. der Redaktion: der elektronische Schlüssel). Gab es irgendeine Änderung an den Berechtigungen – etwa bei einem Mitarbeiterwechsel – mussten Rudolf Haller und seine Haustechnik-Kollegen die neue Berechtigung an jedem einzelnen Türzylinder vor Ort überspielen. Bei mehr als 50 Türen war das „sehr arbeitsaufwändig“ und „vom Zeitaufwand her nicht mehr darstellbar“. Für Rudolf Haller stand darum fest, dass das Mutterhaus in Gunzenhausen eine moderne Zutrittslösung braucht.

Das Portfolio in Sachen Zutritt, die bisherigen Referenzen und die mittelstandsfreundliche Größe bewogen Rudolf Haller, die ITENOS GmbH zu Rate zu ziehen. Mit den Bonner Experten in Sachen Zutritt wurden die Franken schnell handelseinig. ITENOS übernahm die Generalunternehmerschaft für das Projekt: Beratung, Planung, Software-Installation, Projektbegleitung und Support lagen in den Händen von ITENOS, alle Installationen vor Ort übernahm Hallers Team.

ITENOS und Stiftung Hensoltshöhe analysierten zunächst den Bestand vor Ort. Man erkannte schnell, dass es unverhältnismäßig viel Aufwand wäre, alle Türen mit Strom zu versorgen, auch an den Brandschutztüren wollte man baulich keine Änderungen vornehmen. Also ersann man gemeinsam ein abgestuftes Konzept aus Online- und Offline-Lesern: Etwa ein Dutzend Außentüren des Mutterhauses wurden mit Online-Lesern versehen. Das bedeutet, dass bei jedem Zutritt die Tür auf dem zentralen Server abfragt, ob der Dongle zutrittsberechtigt ist. Änderungen an den Zutrittsberechtigungen sind hier binnen Sekunden wirksam, außerdem werden alle Zutritte dokumentiert.

Ein großer Vorteil der Lösung ist, dass die Online-Leser an diesen Türen den Dongle nicht nur lesen, sondern auch beschreiben. Sie vergeben bei jedem Kontakt auch die Berechtigungen für die Offline-Türen im Gebäudeinnern. Rudolf Haller: „Das zentrale Programmieren der Dongle kann entfallen, was eine große Erleichterung darstellt“.

Im Innenbereich kommen Offline-Leser zum Einsatz. Bei den Brandschutztüren hat man dazu einfach die alten Zylinder durch neue elektrische Zylinder ersetzt, der neue größere Knauf ist hier auch eine ergonomische Verbesserung – gerade bei diesen schweren Türen ein klarer Vorteil, sagt Haller. An gewöhnlichen Türen wurde der Türgriff durch ein elektronisches Pendant mit Dongle-Leser ersetzt, die Wände konnten hier unberührt bleiben. Und wo bereits Fluchtwegeterminals installiert waren, konnte man Unterputz-Leser einsetzen, die sich optisch harmonisch in das alte System einfügen. Haller: „Die gesamte Hardware der neuen Lösung ließ sich unauffällig in die bestehende Hardware integrieren.“

Im Diakonissen-Mutterhaus freut man sich über weitere Vorzüge der neuen Lösung: Wenn im alten System eine Batterie in einem Lesegerät leer war, ließ sich eine Tür nicht mehr öffnen. Heute bekommt der Dongle bei jedem Zutritt eine Information über den Ladezustand der Batterie. Ist er kritisch, erfolgt eine automatische Meldung an das System.

Die Berechtigungen auf einem Dongle verfallen nach einer einstellbaren Zeit. Sollte es also jemandem gelingen, ohne Online-Leser ins Haus zu kommen, stehen ihm die Offline-Türen nur innerhalb dieser Zeit offen. Haller: „Ein Zusatzplus an Sicherheit.“ Und auch, dass die Aufzüge nur jene Stockwerke ansteuern, die auf dem Dongle zugelassen sind, schätzt der Haustechnikleiter sehr. So bleibe etwa im Wohnbereich Privatsphäre gewahrt.

Geht ein Dongle verloren, kann ihn Haller schnell in der „übersichtlichen Software“ sperren. Wird er aber wiedergefunden, kann er ihn wieder entsperren, es muss also nicht jedes Mal ein neuer Dongle gekauft werden.

Rudolf Haller fühlte sich in dem dreimonatigen Projekt von ITENOS sehr gut betreut. Planung, Konzepterstellung und -umsetzung liefen reibungslos. Und auch nach dem Projektabschluss steht ihm ein dedizierter Ansprechpartner jederzeit für Rückfragen zur Verfügung. Besonders beruhigend findet er es auch, dass sich ITENOS online auf das System zuschalten und ihn bei Bedarf bei der Administration des Systems unterstützen kann.

Zufrieden sind übrigens auch die Nutzer der Lösung. Nach einer umfänglichen Übergangszeit mit zwei unterschiedlichen Zutrittslösungen sind die Schwestern des Mutterhauses heute im Umgang mit dem neuen Online-Offline-System vertraut. Gut möglich, so Rudolf Haller, dass auch weitere Häuser der Stiftung Hensoltshöhe ein Upgrade in Sachen Zutritt bekommen.