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Die Multi-Cloud erfordert die Bündelung aller Daten­ver­bin­dungen über einen einzigen Port

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© D3Damon | iStockphoto

Wer bei der Cloud nur auf einen Anbieter setzt, geht ein Risiko ein. Doch die Multi-Cloud ist komplex und erfordert ein strategisches Vorgehen.

Kleine Ursache, große Wirkung: Der Tippfehler eines Administrators sorgte Ende Februar 2017 dafür, dass eine Vielzahl an Servern für die Amazon Web Services (AWS) heruntergefahren wurden. Die Folge: Einige 100.000 Unternehmen aus aller Welt konnten ihre Anwendungen nicht mehr nutzen. Nach Schätzungen von Analysten entstand allein in den USA ein Schaden von mehr als 150 Millionen Dollar.

Um solche Überraschungen zu vermeiden, sollten Unternehmen nicht ausschließlich auf einen Anbieter setzen. Multi-Cloud-Lösungen senken das Risiko, da sie Daten und Anwendungen auf verschiedene Cloudservices verteilen. Allerdings gehört eine Cloud-Exit-Strategie zwingend dazu. Sie stellt sicher, dass die Daten effizient und kostengünstig von der einen in die andere Cloud-Umgebung übertragen werden können.

Beim Einsatz der Cloud direkt den Exit vorbereiten

Vorbereitungen für den Exit sind wichtig, wenn das Unternehmen zu einem anderen Anbieter wechseln will. Doch sie sind ebenfalls notwendig, wenn bestimmte Workloads bei unterschiedlichen Cloudservices verarbeitet werden sollen. Die Migration von Daten und Prozessen ist in aller Regel sehr aufwendig und kostspielig. Vor allem Sonderfunktionen oder spezifische Schnittstellen, die nur ein bestimmter Anbieter kennt, erzeugen den gefürchteten „Vendor-Lock-In“, der eine Übertragung von Daten und Workloads erschwert.

Hinter einer Multi-Cloud-Strategie mit Exit-Option steckt eine Menge an Know-how, Ressourcen und Prozessen. Dabei ist es wichtig, einen erfahrenen, flexiblen und verlässlichen Infrastrukturpartner zu haben, der mit seinen Teams und seiner digitalen Infrastruktur den Unternehmen wieder Gestaltungsfreiraum verschafft. Die Multi-Cloud erfordert bei den Unternehmen strategische Überlegungen zur IT-Infrastruktur: Welche Netzanbindung in welcher Form ist notwendig?

Ein herkömmlicher Internetanschluss reicht für die Multi-Cloud nicht aus, er kann das erforderliche Datenvolumen nicht bewältigen. Viele Unternehmen nutzen eine Vielfalt an Providerverträgen, um die Anforderungen an Kommunikation und Datenübertragung zu bewältigen. Ein derart hochkomplexes Geflecht aus Verbindungen und Interconnects bei zahlreichen Anbietern ist teuer und nicht immer ausfallsicher. Die Unternehmen müssen also die Komplexität der Datenverbindungen senken. Dies kann durch die Beauftragung eines einzelnen neutralen Providers gelingen. Dadurch sinken nicht nur die reinen Verbindungskosten, auch der Überblick über die Kostenstruktur wird besser und das Management der einzelnen digitalen Services leichter.

Eine Cloud-Drehscheibe sichert den Zugang zu den Services

Letztlich läuft alles auf ein Servicebündel hinaus, wie es die ITENOS-Plattform Data LogistIX bietet. Damit bezieht ein Unternehmen alle Kommunikations-Services aus einer Hand und greift über einen einzelnen Port mit ihrer IT darauf zu. Kostenintensive und langsame Cross-Connect-Implementierungen, komplexe Prozeduren bei der Standortauswahl, teure Unterbringung in Rechenzentren in Tier-1-Städten wie Frankfurt gehören damit der Vergangenheit an.

Um als Unternehmen auch in Zukunft flexibel bleiben zu können und auf neue Entwicklungen rasch reagieren zu können, sollten Colocation und Konnektivität optimal miteinander interagieren. Schon in der Planungsphase sollte für jeden gebuchten Service eine Cloud-Exit-Strategie (Clexit) aufgestellt werden.

Data LogistIX bietet Gateways zu den großen Cloudprovidern in Form einer „Cloud-Drehscheibe“, um die Hochverfügbarkeit und Ausfallsicherheit der Anwendungen sicherzustellen. Eine moderne, umfassend vernetzte Rechenzentrumsplattform wie ITENOS Data LogistIX erleichtert seinen Nutzern den Umgang mit den Anforderungen beim Einsatz modernster Technologien.

Einerseits gibt es die üblichen Vorteile eines Colocation-Rechenzentrums, andererseits wird mit dem Service „Cloud Connect“ eine sehr zuverlässige und performante Verbindung zu den bekannten großen Cloud-Anbietern garantiert. So wird ein Vendor-Lock-in vermieden und maximale Flexibilität gewahrt. Auf Wunsch sind auch Kapazitäten von zehn Gigabit pro Sekunde möglich – genügend Bandbreite für alle Anforderungen an die Cloud.