Die Power entscheidet: ITENOS orientiert sich bei der Colocation am Strombedarf.

Der Trend zu mehr Energieeffizienz im Serverhousing-Geschäft ist ungebrochen. Eine der wichtigsten Energieverbrauchsfaktoren ist der Strombedarf pro Kunde: Da dieser recht unterschiedlich ausfallen kann, liegt es nahe, die einzelnen Server so in den Serverräumen zu verteilen, dass sich eine gleichmäßige Auslastung ergibt. Das erfordert indes eine Umstellung der Housinggebührenabrechnung. ITENOS stellt seine Abrechnung daher von der Flächenabrechnung auf eine Abrechnung nach Strombedarf um.

Bislang hat ITENOS im Colocation-Geschäft nur Quadratmeter vermietet. In Zukunft orientiert sich das ITENOS-Angebot nicht mehr an der Fläche, sondern an der Leistungsdichte (density), d. h. an der Strommenge, die pro Quadratmeter abrufbar ist. Konkret heißt das: Der Kunde kann Stellflächen mit höherer oder niedriger Stromversorgung für sein Equipment auswählen. Benötigt ein Kunde z. B. nicht mehr als 0,5 kW pro Quadratmeter für sein Equipment, so kann er Stellflächen mit der niedrigsten density anmieten – zu einem entsprechend günstigen Tarif. Wer mehr Strom pro Quadratmeter braucht, muss Stellflächen mit höherer density anmieten. Das Angebot reicht bis zu einer density von 1,5 kW/m². Der Preis für den Strom selbst ist im density-Tarif noch nicht enthalten; er addiert sich (wie bei der Flächenvermietung) noch dazu. Tarifänderungen des Stromanbieters, z. B. wegen einer gestiegenen oder gefallenen EEG-Umlage, werden von ITENOS zeitnah an die Kunden weitergegeben.

Win-Win-Situation: Alle profitieren

Die Umstellung bringt gleich zwei Vorteile mit sich: Zum einen kann ITENOS flexibel auf unterschiedliche Kundenansprüche reagieren, zum anderen wird die insgesamt für die Colocation zur Verfügung stehende Fläche besser ausgelastet. Dadurch verbessert sich die Rechenzentrums-PUE (Power Usage Effektiveness) signifkant – und dies wiederum schlägt sich langfristig in günstigeren Housing-Tarifen für die Kunden nieder.