24.04.2019

    Ein Netz wie sechs Richtige

    ITENOS-Kundenreferenz LOTTO Hamburg

    Die LOTTO Hamburg GmbH ist auf ein Datennetz angewiesen, das alle Annahmestellen sicher und zuverlässig mit der Zentrale verbindet. Nur so können die Tippscheine der Lottospieler jederzeit angenommen und ausgewertet werden. ITENOS stellt dieses Netz bereit und sorgt mit seiner ProtectService-Plattform für maximale (Ausfall-) Sicherheit.

    In Deutschland spielen jährlich 23 Millionen Menschen LOTTO oder ein anderes staatliches Glücksspiel. Und das, obwohl der Jackpot äußerst schwer zu knacken ist: Beim LOTTO 6 aus 49 liegt die Gewinnchance bei 1 zu 140 Millionen. Der Traum vom großen Glück ist eben sehr lebendig. Und das nun schon seit über 60 Jahren.

    Am 9. Oktober 1955 fand in Hamburg die erste Ziehung der Lottozahlen statt. Im damaligen Hotel Mau zog das Waisenkind Elvira die 13 als erste Zahl von 6 aus 49. Veranstalter waren die vier Lotteriegesellschaften Hamburg, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Heute bietet LOTTO Hamburg seinen Kunden auch andere staatliche Glücksspiele wie Eurojackpot, Keno, Bingo, die Glückspirale, die Fußballwette Toto und Rubbellose an. Mit Erfolg: Allein 2018 lagen die Lotterie- und Wetteinnahmen in Hamburg bei rund 153 Millionen Euro, bundesweit sogar bei 7,3 Milliarden Euro.

    Gesamter Datenverkehr läuft übers ITENOS-Netz

    Tippen können die Kunden inzwischen auch online übers Internet. Die meisten tun das aber nach wie vor in einer der rund 450 LOTTO-Annahmestellen in Hamburg. Und hier kommt ITENOS ins Spiel: Seit Ende 2018 läuft der gesamte Datenverkehr zwischen den Annahmestellen und der Zentrale über das hochverfügbare und hochsichere ITENOS-Netz ProtectService. Wenn die Kunden ihre Tippscheine abgeben, werden die Zahlen an die Zentrale gesandt. Auch die Gewinnabfragen nach der Ziehung laufen online über die Rechenzentren der Hauptverwaltung. Zuverlässigkeit ist somit das A und O.

    Um diese Zuverlässigkeit zu gewährleisten, hat ITENOS für LOTTO Hamburg ein geschlossenes Weitverkehrsnetz (WAN) aufgebaut – und zwar außerhalb des Internets. Der Datentransfer erfolgt über den All-IP-DSL-Festnetzanschluss der Annahmestellen oder – falls einmal nicht verfügbar – über LTE-Mobilfunk. Dafür stattete ITENOS alle Filialen von LOTTO Hamburg nicht nur mit neuen Datenanschlüssen, sondern auch mit Routern aus, die als Backup eine Telekom-SIM-Karte enthalten. Ein etwaiger Wechsel von Festnetz auf Mobilfunk erfolgt vollautomatisch. So steigt die durchschnittliche Netzverfügbarkeit auf 99,5 Prozent.

    „Für unsere Kunden und uns geht’s Woche für Woche um Millionenbeträge, da können wir uns keine Ausfälle erlauben. Darum waren wir auf der Suche nach einem Technikpartner, der für uns ein stabiles und sicheres Datennetz aufbauen und managen kann“, sagt Sven Schröder, Leiter der IT-Technik bei LOTTO Hamburg. „Nach einer europaweiten Ausschreibung haben wir uns schließlich für ITENOS entschieden, weil uns hier das Preis-Leistungs-Verhältnis am stärksten überzeugt hat. Außerdem verfügte ITENOS bereits über ausgezeichnete Referenzen in unserer Branche.“ Neben LOTTO Hamburg vertrauen acht weitere Lotteriegesellschaften auf die Leistungen des ICT-Dienstleisters.

    ProtectService-Plattform ist hochsicher und georedundant

    Diese Erfahrungen zahlten sich nun aus: ITENOS baute das neue ProtectService-Netz für LOTTO Hamburg innerhalb weniger Monate auf – ohne größere IT-Ausfälle. Zunächst wurden parallele Datenanschlüsse installiert oder bestehende Anschlüsse portiert, neue Router angeschlossen und umfangreiche Tests durchgeführt. Erst als das neue WAN stabil lief, wurde das alte Netz abgeschaltet. LOTTO Hamburg profitiert nun von einem hochverfügbaren, autarken Netz, das über die ProtectService-Plattform (geo)redundant an seine Rechenzentren angebunden ist. ITENOS managt das Kommunikationsnetz komplett, der Kunde muss sich um nichts kümmern. Für etwaige Anliegen gibt’s einen zentralen Service-Desk.

    „Mit dem technischen Rollout haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Das haben wir in dieser Form noch nicht erlebt“, lobt der IT-Technik-Chef von LOTTO Hamburg Sven Schröder. „Mittlerweile haben wir das Netz in unsere Linienorganisation übergeben. Es läuft äußerst stabil. Daher kann ich sagen, dass ITENOS alle Leistungen wie versprochen gehalten hat. Wir sind wirklich sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit.“

    Kurzum: Die LOTTO-Fans in der Hansestadt können auch in Zukunft problemlos ihr Glück versuchen. Dafür haben die meisten Spieler ihre ganz eigene Taktik: Viele tippen ihren Geburtstag oder Hochzeitstag. Andere versuchen es mit Mustern wie einem X oder U. Und ganz Gewiefte setzen auf die sogenannten kalten Zahlen, die lange nicht gezogen wurden und somit vermeintlich überfällig sind. Am häufigsten wurde bislang übrigens die 6 gezogen, am wenigsten die 13. Ausgerechnet die Zahl, mit der 1955 in Hamburg alles begann.

     

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    Frank Jarzyna

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